Lothar Matthäus vs. sich selbst

Der Loddar, der hat ja jetzt ne eigene Doku-Soap auf VOX. Dass diese ein ganz furchtbar grobes Niveaufoul zu sein scheint, konnte man in den vergangenen Tagen bereits mehreren Online-Medien entnehmen. Zum allgemeinen Lothar-Bashing beigetragen hat dann auch noch der VOX-Chef Kai Sturm höchstpersönlich, der schon vor Ausstrahlung der ersten Folge folgendes Statement gab: “Lothar Matthäus läuft um 23.15 Uhr. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir nicht glücklich mit dem Programm sind.”
Spiegel Online beschäftigte sich nun etwas ausführlicher mit der ersten Folge “Lothar – Immer am Ball” und dokumentiert ein rhetorisches Inferno, dass sich wie eine Kampfansage an Edmund Stoiber liest.
Auf die Frage nach welchem System der Loddar seinen Kühlschrank einräumt, gibt er folgende Unglaublichkeit zum Besten:

“Linien sind immer wichtig für mich. Auch der Fußballplatz besteht ja eigentlich zum größten Teil auf…aus Linien. Es gibt zwei Halbkreise und einen ganzen Kreis, und sonst ist alles Linien. Und irgendwo ist das wahrscheinlich so’n bisschen, ja, hier oben im Kopf drinnen, alles auf Linien auszurichten, aber okay. Ab und zu darf auch mal was anders stehen, also so ist es nicht. Weil, man kann ja keinen Kreis als Linie hinstellen. Aber Kreise hintereinander kann man wieder als Linie hinstellen. Sagen wir mal so: Wenn ich jetzt wirklich weiß, das sind die gleichen Joghurts, und das eine läuft zwei Wochen früher ab, dann stell ich das natürlich nach vorne. Aber wenn was verfallen ist, schmeiß ich’s auch weg. Aber das ist eben im Supermarkt auch genauso. Im Supermarkt greift man am besten nach hinten, dann hat man das Joghurt in der Hand, das länger Haltbarkeit hat. Also, das ist eigentlich schon ganz normal. Ich glaube, das machen viele so. Ich glaube nicht, dass ich der Einzige bin, weil jeder will ja wissen, was im Kühlschrank steht. Und wenn ich weiß, was vorne steht, steht auch der hintere. Dann habe ich eine Übersicht. Übersicht ist mir wichtig, wie eben auch bei meinem Sport. Ich habe auch als Spielgestalter, als Mittelfeldspieler, als Antreiber hab ich ja auch eine gewisse Übersicht gehabt über das ganze Feld. Beim Autofahren hab ich auch eine Übersicht über den Straßenverkehr. Ich schau nicht nur das nächste Auto an, sondern ich möchte wissen: Was passiert vor dem Auto, das vor mir fährt? Weil: Dort kann ja was passieren, dass er vielleicht bremst. Der bremst ja nicht, wenn vorne nichts ist. Und deswegen ist es für mich schon wichtig, dass ich so ‘ne Übersicht habe. Und die schaffe ich mir natürlich mit einer gewissen Ordnung. Und diese Ordnung habe ich im Kühlschrank”

Quelle: Spiegel Online


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